zukunft der sozialen netzwerke [1]

11:38 uhr

auch auf der re:publica08 wird mensch sich mit sozialen netzen und den damit verbundenen vor- und auch nachteilen befassen.

allein der titel der keynote - nützliches vergessen - spricht schon für sich. doch erst danach kommt der eigentliche programmpunkt, die diskussion eben über die zukunft der sagenumwobenen sozialen netzwerke.

weiteres ist auf der re:publica-seite nachzulesen. für die oben erwähnten punkte hier schon einmal die links dahin:

wer jetzt noch nicht angemeldet ist, aber gerne zur re:publica möchte, sollte sich sputen - es wird wohl langsam eng!

immerhin verspricht das programm recht interessant und gar spannend zu werden, zumindest für mich, ich war da ja letztes jahr nicht. ggf. werde ich danach eine auswertung vornehmen. mangels mobiler webfähiger endgeräte kann ich leider nicht live berichten.

wer mag mir ein laptop mit lang haltendem akku leihen? freiwillige vor! :o)

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sozial 2.0 [0]

19:45 uhr

auf DE:BUG gibt es einen sehr lesenswerten artikel über “soziale netzwerke und die ökonomie der freundschaft”, geschrieben von mercedes bunz.

wie gesagt, einfach lesen!

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zukunftsvisionen und nutzungen [0]

18:05 uhr

fang ich erstmal kurz mit der nutzung der SNs an:

da hat robert mal eben eine kleine statistik abgebildet und sich dazu geäußert (”verweildauer auf SNs”). ich will hier nicht weiter drauf eingehen, seht und lest selbst nach. kurz: er fragt, wie SNs aufgebaut sein sollten, bald will er dazu auch eigene ideen ausführlicher zeigen.

link: basicthinking “Verweildauer auf SNs”

aber auch die zukunft von und mit SNs scheint… interessant, ja manchmal auch erschreckend.

hierzu haben sich auch zwei deutschsprachige blogger gemeldet, die den beitrag von forrester beäugen und kommentieren.

links:

* thomas peil “Was bist Du wert? Oder: Wohin entwickeln sich Social Networks?”
* ethority blog “Die Zukunft der Networks- eine Vision von Forrester”

und hier der originalbeitrag von forrester / charlene li (englisch).

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umfrageergebnisse [0]

19:03 uhr

… zu der nutzung von sozialen netzwerken in deutschland.

erstellt wurde die umfrage von “Forschungsgruppe Kooperationssysteme” der Universität der Bundeswehr München, mehr dazu kann auf zweinull.cc nachgelesen werden. interessant ist die umfrage allemal.

bestätigt werde ich hier auch in der annahme, dass zu viele SNs nicht zweckmäßig erscheinen, den benutzer scheinbar “überfordern” oder halt sinnlos erscheinen (ob da auch nach gründen geforscht wurde, kann ich nicht sagen). so habe ich selbst ja erst vor kurzem einige brücken zu überschüssigen SNs abgebrochen. ich brauchte sie einfach nicht (mehr).

und ich will auch gar nicht so viele haben, darum bin ich ja auch für die dezentralisierung der SNs und das “nach-hause-holen” des eigenen profils.

jetzt werde ich mich mal weiter mit der umfrage befassen und mal schauen, was die forscher noch so herausgefunden haben.

ps: der aspekt mit der suspekten werbung in SNs war mir fast klar. das ist wohl den meisten unheimlich…

[EDIT 2008-02-18] nun sind auf dem blog der kooperationssysteme die ergebnisse verfügbar (pdf).

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das netz neu verpflechten. jetzt. [1]

01:15 uhr

tja, hier werde ich mich also mit dem sozialen aspekt des internets beschäftigen.

besonders fasziniert mich da die richtung, die da vor kurzem erst wieder thematisiert wurde: dezentralisierung.

warum ist das so besonderes?

ganz einfach: heute gibt es schon reichlich soziale netzwerke, bei denen mensch sich anmelden kann. und es werden immer noch mehr. sicher, die eine oder andere plattform wird auch wieder verschwinden, einige werden einfach nischen bleiben. dennoch zeichnet sich ab, dass wir nicht nur mit dem einen ultimativen netzwerk leben werden. zu sehr ist da das bedürfnis, gewisse trennungen vornehmen zu wollen.

und es ist auch berechtigt, meine studienkollegen haben nicht mit meinen geschäftspartnern zu tun, meine gemeinschaft, die sich auf musik gestürzt hat, will ich auch nicht mit unbedingt mit meinen engsten freunden vermischen. zumal dies auch nicht möglich ist, die interessen der jeweiligen gruppen von menschen, die wir kennen (oder eben erst noch kennen lernen werden), sind oftmals zu unterschiedlich. das ist auch gut so.

doch: wie bekommen wir den ganzen wust an netzwerken und den damit verbundenen profilen, die wir dort anlegen müssen, unter einen hut? eigentlich gar nicht. denn viele plattformen sind für sich geschlossen, einheitlichkeit braucht man ohnehin nicht zu suchen. okay, es gibt schon bestrebungen wie googles opensocial, facebook will auch seine pforten weiter öffen, um noch mehr leute locken zu können. aber alles in allem bleibt es dabei, das profil muss bei denen sein, oder mensch lässt es eben doch ganz bleiben.

aber muss das sein? ich denke nicht, und viele andere auch nicht. in einigen blogs wurden schon schöne diskussionen geführt, wie diese dezentralisierung aussehen könnte.

kernpunkt dabei ist: das eigene profil soll zuhause bleiben. nennt es homepage2.0/3.0 oder ego3.0 oder was für ein buzzword ihr auch immer dafür finden mögt.

nun wisst ihr schon einmal, was mich bezüglich sozialen netzwerken beschäftigt und eben auch stört.

hier noch einmal eine liste der interessanten und lesenswerten blogeinträge und diskussionen, sowie seiten, die sich mehr oder minder mit dieser thematik befassen:

wie mensch sieht, ist die liste schon recht lang, doch sicher noch nicht komplett erschöpfend. sie dient mir vorläufig auch mal als lesezeichen.

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